Die Medienarbeit ist ganz wichtig für eine erfolgreiche Wahl-Kampagne. In grossen Kampagnen wird diese Aufgabe in der Regel jemandem aus der Wahlkampf-Kommission zugeteilt. Oft ist der Kandidat aber auch selbst in der Pflicht, diese Aufgabe zu übernehmen. Dabei ist es wichtig, mit den Medienschaffenden stets zuvorkommend umzugehen. Haben Sie einen guten Draht zu den Medienschaffenden entwickelt, ist es einfacher Berichte in den Medien zu platzieren. Dies gilt für Online-Medien ebenso wie für klassische Offline-Medien wie Zeitungen und Magazine.

Zu Beginn des Wahlkampfs sollten Sie systematisch die Medien über Ihre Termine informieren und die Medienschaffenden dazu auffordern, diese zu begleiten. Erstellen Sie eine Adressdatenbank, die auch thematische Schwerpunkte der einzelnen Journalisten umfasst. Geben Sie bei dieser Gelegenheit den Medienschaffenden auch gleich Ihre Kontaktdaten bekannt.

Im besten Fall begleiten die Medienschaffenden einige Ihrer Auftritte und berichten danach darüber. In vielen Fällen werden aber keine Medienschaffenden vor Ort sein, was aber längst nicht bedeutet, dass auch kein Bericht darüber abgedruckt wird. Schreiben Sie deshalb im Anschluss an die Veranstaltungen jeweils einen kurzen Bericht, welchen Sie den Medien zukommen lassen. Senden Sie auch immer ein passendes Foto dazu. Die Qualität des Fotos ist zweitrangig. Haben Sie mal keine passende Kamera zur Hand, dann tut es auch mal ein Handy-Foto. Den Bericht inklusive Foto verwenden Sie auch dazu, um einen Kurzbericht in Social Media Kanälen und auf der eigenen Webseite zu publizieren.

Läuft wenig, können Sie die Medien auch direkt angehen. Fragen Sie zum Beispiel, ob jemand ein Interview mit Ihnen machen will. Auch wenn wenig abgedruckt wird, sollten Sie trotzdem nicht lockerlassen und die Medien regelmässig mit Informationen beliefern. Richten Sie Ihre Aktivitäten auch nicht darauf aus, um möglichst viele öffentlichkeitswirksame Rektionen zu generieren. Arbeiten Sie in Ihrer Medienarbeit jedoch hartnäckig und kontinuierlich.